Das Dampfspeicherprinzip nutzt die Fähigkeit des Wassers, unter hohem Druck große Energiemengen zu speichern. Ein zylindrischer Behälter, der als Dampfspeicher dient, wird zu etwa 2/3 seines Inhaltes mit Wasser gefüllt und über eine Füllstation mit Dampf aus einer stationären Kesselanlage aufgeladen.
Durch den im Wasser vorhandenen Wärmeinhalt findet dann während des Betriebes durch den Druckabfall bei der Dampfentnahme laufend ein Nachverdampfen statt. Das Aufladen des Dampfspeichers kann sowohl mit Nassdampf als auch mit Heißdampf (max. 400 °C) erfolgen. Die erforderliche Ladedampfmenge von 0 MPa auf 2,0 MPa bei einer Wassertemperatur von 20 °C beträgt bei Nassdampf ca. 4700 kg und bei Heißdampf ca. 3800 kg.
Zum Nachladen von 0,2 MPa auf 2,0 MPa müssen etwa 2400 Kg Nassdampf oder etwa 2000 kg Heißdampf zugeführt werden.
Die Aufladedauer beträgt entsprechend den örtlichen Bedingungen etwa 20-30 Minuten.
Um Wärmeverluste einzuschränken, sind Wärmespeicher und Zylinder mit einer wirksamen Isolierung versehen. |